Waltraud F. räkelt ihr linkes Bein am nassen
Beton. Es kratzt und juckt, aber erotische Sicht für männliche Bewerber.
Hey hey, sexxXXxxxy BABY! Jochen und Hans-Jürgen schlendern entlang. Jeder trägt eine
Bierflasche in der Hand. Sie nippeln und juckeln den
Bordstein wund. Es ergibt sich in den folgenden Sekunden so, dass
Jochen ruft: "Hey, Mädchen! Bock auf Poppen?" Hans-Jürgen wird rot. Sein
Schnurrbart weht im seichten Nachtwind. Der Mond wimmert
Beethoven. Waltraud F. haut Jochen sofort brutalst eine rein. Sie schlitzt ihm nach allen Regeln der Kunst den
Kehlkopf auf. Mit den unmöglichsten Mitteln. Zum Beispiel einer
Tablettenschachtel, wo man die Aspirin rausdrückt. Es ist kreativ und Hans-Jürgen mag kreative Frauen. Jochen ist
tot, doch er war eigentlich gar nicht der Freund von Hans-Jürgen. Ein entfernter
Bekannter, deshalb hilft Hans-Jürgen der Waltraud F. beim Verbuddeln im
Stadtgarten.
Beide sind nun total erregt und die
Nachtatmosphäre tut ihr Übriges dabei, die sexuelle Wolllust zu intensivieren. Sogleich müssen sie in die
Bude von Waltraud F. Sie hat extra vorher aufgeräumt, weil sie einen abschleppen wollte. Heute Nacht braucht sie
Swans. Ein Fremdwort, welches Hans-Jürgen in der Unterhose hat. Und das nicht allzu knapp. Waltraud F. mag das. Sie weiß es. Hans-Jürgen
spürt, was sie will.
Er zieht sie noch im
Hausflur aus. Er staunt, als er ihre Brüste sieht. Sie liebkost seine
Lippen mit ihren Nippeln. Hans-Jürgen genießt es und nimmt seinen
Schnauzbart ab. Er klebt fest, aber Arzt hat ihm es empfohlen, den dranzukleben, weil der Hans-Jürgen hat ja eine
Hasenscharte, die nicht so gut aussieht. Aber Waltraud F. mag das. Er ist halt nicht perfekt. Und das hat seinen
Charme. Jochen ist tot, doch daran denken sie nun nicht. Es muss
Opfer geben auf dem Weg zu unendlichen Hingabe. Dem Begehren. Der
Liebe, die so unendlich weit ihre Fühler in die Zukunft ausstreckt und alles
überwinden kann.
Dem Hans-Jürgen sein
Schlüpfer beult sich bis zu Unkenntlichkeit aus. Er ist eine
Ruine der Wolllust. Noch 10 Sekunden mehr und er würde platzen. In
Nullkommanix hat Waltraud F. das Genitaltextil, die Dreibeinhose, von seinem Leib gebissen. Sie frisst ihn. Die ganze Unterbuchs'. So muss es sein. Das ist
Hingabe.
Boing.
Peng, schnellt das Brett gen Osten. Dort, wo niemand hin will. Aber Waltraud F. entscheidet spontan und klappt ihre
Zähne um das Holz. Nun sind sie direkt vor der Haustür. Sie managen es irgendwie, den
Schlüssel zu zücken und durch die Tür zu fallen.
Dirty Dancing im Treppenhaus. Hinein ins
Schlafzimmer. Willig reißt sich Waltraud F. das Diaphragma aus dem Leib und kreischt speichelnd in die muffige Hitze der
Zweizimmerwohnung.
Hans-Jürgen muss jetzt. Er hat die
Message verstanden. Er rammt die Latte in die Matte und das ist nicht oberflächlich begrenzt. Waltraud F. genießt es und lässt es. Sie weiß, sie ist im
Himmel. Nur kurz denkt Hans-Jürgen an Jochen in der Grube und er ermattet für 2 Sekunden. Aber Waltraud F. grunzt wie ein Tier und wedelt mit den
Haaren und glotzt starr in seine Augen und umklammert seine
Arschbacken, die vibrieren und glänzen und sich knicken und falten und schmelzen und deren
Muskelspiel im Mondschein eine Karikatur der Fratze von erotischer Kunst wiederspiegelt.
4 Minuten, 8 Minuten, 15 Minuten, 30 Minuten, 70 Minuten. Hans-Jürgen gibt sich alle Mühe, die er hat und sein
Gesicht wird immer bleicher und Waltraud F. immer geiler.
Bäckchen so rot wie Erdbeeren, das Holz in der
Melone, es ist ein Auf und Ab der
Zärtlichkeiten.
Waltraud F.
quietscht und Hans-Jürgen
brummt und alle vereinen sich. Die Zweizimmerwohnung wird zum
Weltall. Hans-Jürgen hat soeben ein Kind gezeugt. Noch während er kommt, ruft er: "Ich taufe das
KIND auf den namen HANS-JÜRGEN-WALTRAUD F." und Waltraud F. glitzert ihre
Pupillen an die Decke wie ein
Sternenschweif und stimmt zu. Sie nickt und nickt und nickt und Hans-Jürgen dreht sich ab.
Dann erschlafft die ganze Situation und die ersten
Käfer besuchen Jochen.